wohnhilfswerk

Ralph war das älteste Kind des Oberurseler Internisten Dr. med. Norbert Dickopf und seiner Ehefrau Adelheid. Eine schwere Behinderung gab seinem Leben und dem seiner Familie eine eigene Prägung. Es war Sinn und Auftrag seines kurzen Lebens, dass er trotz aller körperlichen und seelischen Schwächen und – ohne sich dessen bewußt zu sein – Initiator der Wohnanlage Alfred-Delp-Haus in Oberursel wurde. Dafür danken wir ihm.
(Text der Bronzetafel zur Erinnerung an Ralph Dickopf)

Wenn durch einen Menschen
ein wenig mehr Liebe und Güte,
ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,
dann hat sein Leben einen Sinn gehabt.
(Alfred Delp) 

Aktuelles

Verabschiedung Frank Marzinkowski

Am 11. Februar 2022 wurde Frank Marzinkowski, Leiter Ambulante Dienste (Betreutes Wohnen, Bildung und Freizeit, Ambulante Gestaltung des Tages), vom Wohnhilfswerk für behinderte Menschen e.V.  verabschiedet. Auf eigenen Wunsch hat er seinen letzten Arbeitstag in der “BW Plus Wohngemeinschaft“, An den Drei Hasen,  verbracht, das in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiern kann. Frank Marzinkowski hat dieses sehr erfolgreiche Projekt mit aufgebaut. Anwesend waren Johan van’t Hoofd, Vorsitzender des Wohnhilfswerkes (WHW), und Dr. med. Norbert Dickopf, Ehrenvorsitzender des WHW. Der Vorstand des Wohnhilfswerkes sagte Danke und verabschiedete Frank mit einer Tasche voller Oberurseler Spezialitäten zur Erinnerung für seine langjährige aktive Zeit in „Orschel“ mit folgenden Worten:

„Wir danken Ihnen für Ihr Engagement und insbesondere für den Aufbau des vielseitigen „Betreuten Wohnens“ im Alfred-Delp-Haus. Ihr Organisationstalent und Ihr Führungsstil auf Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeiter*innen sind bewundernswert. Es ist phantastisch, was Sie im ADH-Verbund aufgebaut haben, und Sie hinterlassen ein gut aufgestelltes Haus. Dafür dankt Ihnen das Wohnhilfswerk ganz herzlich. Wir werden uns auch immer gern an zwölf Mal „Dodal geniale Helau Party“ erinnern, deren Hauptinitiator und Mitorganisator Sie mit einem engagierten Team waren. Für Ihre Zukunft in Radeberg, Sachsen, wünschen wir Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

Es ist heute für den Vorstand und das gesamte Wohnhilfswerk ein unvergesslicher Abschied mit der Hoffnung, uns spätestens auf dem nächsten ADH-Sommerfest wieder zu sehen!“

Ihr Wohnhilfswerk Oberursel

18.02.2022/Sg

 

Kundgebung "Solidarität im Kampf gegen Corona"

Rund 300 Teilnehmer – eine beachtliche Zahl! –  kamen am vergangenen Samstag, 22. Januar 2022, auf dem Rathausplatz Oberursel zusammen, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen im Kampf gegen Corona.

Unterstützt wird das Bündnis von:
Verein Windrose, Verein Kunstgriff, Turnverein Bommersheim, Deutsches Rotes Kreuz und auch von Privatpersonen. Als einer von zahlreichen Privatpersonen hatte sich auch Johan van’t Hoofd, Vorsitzender Wohnhilfswerk für behinderte Menschen e.V., Oberusel, angemeldet.

Corona begleitet uns nunmehr seit drei Jahren. Eine lange Zeit schon, die bei vielen Menschen mit Belastungen, Einschränkungen, Ängsten und Sorgen einhergeht. Ziel der Initiative soll es sein, demonstrativ allen den Rücken zu stärken, die für uns gegen Corona kämpfen – die Pfleger*innen, Ärzte*innen, Forscher*innnen und viele Weitere aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Der Moderator Michael Behrendt, stellv. Vorsitzender Verein Windrose, moderierte die Veranstaltung professionell und sehr informativ. Zu Beginn wurde die Einhaltung der Abstands- und Maskenpflicht überprüft; die disziplinierten Teilnehmer bekundeten auch hier ihre Einigkeit.

Folgende Redner berichteten anschaulich, eindrucksvoll und sehr emotional über ihre Erfahrungen im jeweiligen Arbeitsfeld:

Dr. Barbara Müllerleile, Notärztin – international tätig

Tobias Trapp – Pädagogischer Leiter der Ev. Kinder- und Jugendhilfe in Bad Homburg

Beate Mick – Stellv. Direktorin Seniorenresidenz Kursana, Oberursel

Spendensammlung unter dem Motto „Danke geht durch den Magen“: Jürgen Kronz – DRK. Mit dieser Aktion zollt eine Initiative um Jürgen Kronz mit Hilfe von Spenden schon seit elf Monaten Pflege- und Rettungskräften Respekt, die von der Pandemie direkt betroffen und einem höherem Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Gegen Ende der Veranstaltung konnten sich die Bündnis-Initiatoren über eine Spendenhöhe von ca. 1.500 EUR freuen (möglicherweise nicht der letzte Stand).

Das Bündnis plant weitere Zusammenkünfte an Samstagen in Oberursel unter Beachtung der aktuellen Infektionslage.


Sigrid Schellong (Teilnehmerin an der Kundgebung)

Redaktion / 24.01.2022

Viel Glück und Gesundheit für 2022!

„Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen
Das, worum du dich bemühst
möge dir gelingen.“

Wilhelm Busch

Der Vorstand des Wohnhilfswerkes für behinderte Menschen e.V. wünscht allen Mitgliedern, Förderern und Unterstützern ein glückliches und gesundes 2022!

Das WOHNHILFSWERK – selbstverständlich im ADH mittendrin!

Studie zum Tag der Menschen mit Behinderung

Studie zum Tag der Menschen mit Behinderung – veröffentlicht am 3. Dezember 2021 der Gewerkschaft ver.di

Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember ist ein von den Vereinten Nationen in den 1980er Jahren ausgerufener Gedenk- und Aktionstag, der das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wachhalten und den Einsatz für die Würde, Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen fördern soll.

Pünktlich am INTERNATIONALEN  TAG  DER  MENSCHEN  MIT  BEHINDERUNG  erscheint eine Studie von der Gewerkschaft ver.di zum Thema Behindertenhilfe. Die aktuelle Studie berichtet über hohe Belastungen der Arbeitnehmer in den Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Siehe: https://www.verdi.de/themen/gesundheit/++co++4cfcb98a-5412-11ec-8d62-001a4a160129

Newsletter Oktober 2021

Unser Newsletter Oktober 2021 ist da!

Das  Wohnhilfswerk (WHW) informiert über aktuelle Themen:

- Angehörigenbeirat

- Realisierte Projekte

- Dankesbrief vom Vorstand des WHW an das Personal der Häuser

Ein Dankeschön vom Wohnhilfswerk!

In Anerkennung und als Dankeschön für den bewundernswerten Einsatz während der schwierigen Corona-Zeit erhielten die Mitarbeiter*innen im Alfred-Delp-Haus, im Haus Königsegg, in den Ambulanten Diensten und im Kinderhaus Jona vom Wohnhilfswerk für behinderte Menschen e.V. eine Tageskarte für die Taunus-Therme in Bad Homburg.

Unser Newsletter ist da!

Das neue Kommunikationsmittel dient ab sofort als wichtiges Bindeglied  zwischen Wohnhilfswerk, Eltern und Angehörigen, Bewohner*innen sowie Mitarbeiter*innen und Betreuer*innen.

Mehrmals im Jahr werden wir über unsere Aktivitäten und zukünftigen Projekte berichten. Die in kurzer Form auf den Punkt gebrachten Informationen sollen alle Interessent*innen auf dem Laufenden halten. Das Wohnhilfswerk wünscht sich einen regen und permanenten Austausch!

Offener Brief vom 04. März 2021 zur Corona-Impfverordnung (Johan van’t Hoofd)

In der nachfolgenden Verlinkung ist in Auszügen der „Offene Brief vom 04.03.21“* von Johan van’t Hoofd zum Thema Impfverordnung und Impfen im Alfred-Delp-Haus Oberursel dargestellt.

Porträt Jutta Fietze

Das Wohnhilfswerk Oberursel dankt Jutta Fietze für ihre langjährige aktive Mitarbeit im Vorstand.

Wir ehren heute Jutta Fietze, eine Frau, die seit 34 Jahren Mitglied im Wohnhilfswerk Oberursel ist und auf 32 Jahre als Beisitzerin des Vorstands zurückblicken kann. Zur Vorstandswahl in 2020 tritt Frau Fietze alters- und gesundheitsbedingt nicht noch einmal an. Sie gibt den Staffelstab weiter. Das heißt aber nicht, dass Frau Fietze nicht mehr mit „im Boot“ ist. Nach längerer Krankheit und Reha-Aufenthalt hört sich Frau Fietze wie immer lebhaft und entschlossen an. Leider kann der Kontakt bedingt durch Corona nur telefonisch erfolgen. Eine persönliche Zusammenkunft wird auf jeden Fall nachgeholt – das ist fest versprochen!

Wer ist Jutta Fietze? Jutta Fietze ist 93 Jahre alt und lebt in Frankfurt. Sie hat einen schwer behinderten Sohn, Frank. Bereits in der Heinrich-Steul- Schule, (heute Anne-Frank-Schule), engagiert sich Frau Fietze im Elternbeirat als stellvertretende Vorsitzende. Des Weiteren hat sie einen Förderverein mit aufgebaut und diesen jahrelang erfolgreich geleitet.  Auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft für Frank nach Beendigung seiner Schulzeit nimmt sie an einer Magistratssitzung in Oberursel teil und wird auf das Alfred-Delp-Haus aufmerksam. Zu dieser Zeit lernt sie Dr. Norbert Dickopf, Ehrenvorsitzender der Geschwister-Jeckel-Stiftung, kennen und steckt ab diesem Zeitpunkt alle Leidenschaft und Energie in dieses Projekt. Mit viel Engagement, Freude und Empathie kümmert sie sich seitdem nicht nur um ihren Sohn Frank, sondern widmet sich um die Belange aller Bewohner*innen des Alfred-Delp-Hauses. Am meisten Spaß macht Jutta Fietze das Durchführen von Veranstaltungen (insbesondere Musikveranstaltungen), Ausflügen und Restaurantbesuchen. Besonders liebt sie ihre mit viel Herzblut organisierten sonntäglichen Kaffeetafeln, bei denen sich Eltern zu Gesprächen und zum Gedankenaustausch gern treffen. Für ihre Anstrengungen, Hingabe, Tatkraft, Entschlossenheit und unermüdlichen Einsatz für das Wohl aller Bewohner*innen des Alfred-Delp-Hauses wird sie am 3. August 2008 neben elf weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern mit dem Ehrenzeichen des Deutschen Caritasverbandes in Gold geehrt.

„Ohne das tatkräftige ehrenamtliche Engagement der vielen Mitglieder des Wohnhilfswerkes und der Geschwister-Jeckel-Stiftung, ohne den unermüdlichen Einsatz der Gremienmitglieder der beiden ‚Fördergruppen‘ würde das Alfred-Delp-Haus heute nicht existieren und so hervorragend dastehen!“ Mit diesen Worten würdigt Dr. Hejo Manderscheid, Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Limburg e.V., deren langjährige Tätigkeit auf dem Sommerfest im August 2008.

Frau Fietze hat nie den Mut verloren und ihre Hände in den Schoß gelegt. Auch nach dem schweren Schicksalsschlag, als vor 35 Jahren ihr großartiger Mann verstirbt und sie sich plötzlich allein um ihren Sohn kümmern muss, verzagt sie nicht.  Sie sucht und findet einen Ausgleich in ihrer aktiven Vereinsarbeit. „Alle waren und sind wie eine große Familie, das gibt Trost und Mut“ erklärt sie. Bis heute verbindet sie immer noch viel mit dem Wohnhilfswerk. Neben dem regelmäßigen Kontakt zu ihrem Sohn Frank bleibt ihr die Verbindung zum Vorstand des Wohnhilfswerks eine Herzenssache.

„Ohne Herrn Dr. Dickopf und Herrn van’t Hoofd wäre das Alfred-Delp-Haus nie zu dem Ort geworden, der er heute ist“, betont Jutta Fietze.

Als Meilenstein bezeichnet Jutta Fietze die Gründung der Geschwister-Jeckel-Stiftung, und sie ist stolz auf die Ehrungen, die ihr und dem Verein Dank und Anerkennung zollen.

Dankbar ist Jutta Fietze, dass sie einen wundervollen Ehemann hatte, mit dem sie sich nach der Geburt von Frank darüber einig war, ihrem Kind ein glückliches Leben zu schenken. „Das Alfred-Delp-Haus war und ist das Beste, was unserem Sohn passieren konnte und kann“, betont sie oft und gern. Ihre Wünsche sind, dass Frank und sie weiterhin gesund bleiben und in ihrer kleinen Welt glücklich sind und die Dinge tun können, die ihnen Spaß machen. „Angetrieben hat mich immer der Gedanke an eine Vision, einen Ort zu schaffen, wo unsere Kinder bis zum Lebensende glücklich sein können. Ich würde alles wieder genauso machen, wie ich es gemacht habe“, fügt sie resümierend hinzu.

Vielen herzlichen Dank, liebe Jutta Fietze, für die vielen Jahre Engagement und Herzblut für das Alfred-Delp-Haus, das Wohnhilfswerk und die Geschwister-Jeckel-Stiftung. Bleiben Sie, Ihr Sohn und Ihre Familie gesund und uns weiterhin von Herzen verbunden!

Johan van’t Hoofd, 1. Vorsitzender Wohnhilfswerk
Dr. Norbert Dickopf, Ehrenvorsitzender des Wohnhilfswerk und der Geschwister-Jeckel-Stiftung

                              Das Wohnhilfswerk – selbstverständlich im ADH mittendrin!

Zwei Zitate von langjährigen Mitstreitern über Frau Fietze:

„Frau Jutta Fietze gibt nie auf und der Erfolg gibt ihr Recht – Beharrlichkeit führt zum Ziel.
Vielen Dank liebe Frau Fietze.“
Johan van’t Hoofd, 1. Vorsitzender

„Unermüdlich trägt Frau Fietze Sorge und Mitverantwortung dafür, das Beste für unsere Bewohner zu erreichen. Immer kämpft sie für das Wohl der ihr so sehr am Herzen liegenden Menschen.“
Dr. Norbert Dickopf, Ehrenvorsitzender

Oberursel im Januar 2021/Sg
Quelle: Interview am 10. Januar, Dagmar Blank, Vorstandsmitglied

Alles Gute für 2021!

„Lasst uns gehen mit frischem Mute in das neue Jahr hinein!
Alt soll unsre Lieb und Treue, neu soll unsre Hoffnung sein.“
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Der Vorstand des Wohnhilfswerkes für behinderte Menschen e.V. wünscht allen Mitgliedern, Förderern und Unterstützern ein frohes und gesundes 2021!
Das WOHNHILFSWERK – selbstverständlich im ADH mittendrin!