wohnhilfswerk

Ralph war das älteste Kind des Oberurseler Internisten Dr. med. Norbert Dickopf und seiner Ehefrau Adelheid. Eine schwere Behinderung gab seinem Leben und dem seiner Familie eine eigene Prägung. Es war Sinn und Auftrag seines kurzen Lebens, dass er trotz aller körperlichen und seelischen Schwächen und – ohne sich dessen bewußt zu sein – Initiator der Wohnanlage Alfred-Delp-Haus in Oberursel wurde. Dafür danken wir ihm.
(Text der Bronzetafel zur Erinnerung an Ralph Dickopf)

Wenn durch einen Menschen
ein wenig mehr Liebe und Güte,
ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,
dann hat sein Leben einen Sinn gehabt.
(Alfred Delp) 

Aktuelles

Unser Newsletter ist da!

Das neue Kommunikationsmittel dient ab sofort als wichtiges Bindeglied  zwischen Wohnhilfswerk, Eltern und Angehörigen, Bewohner*innen sowie Mitarbeiter*innen und Betreuer*innen.

Mehrmals im Jahr werden wir über unsere Aktivitäten und zukünftigen Projekte berichten. Die in kurzer Form auf den Punkt gebrachten Informationen sollen alle Interessent*innen auf dem Laufenden halten. Das Wohnhilfswerk wünscht sich einen regen und permanenten Austausch!

Offener Brief vom 04. März 2021 zur Corona-Impfverordnung (Johan van’t Hoofd)

In der nachfolgenden Verlinkung ist in Auszügen der „Offene Brief vom 04.03.21“* von Johan van’t Hoofd zum Thema Impfverordnung und Impfen im Alfred-Delp-Haus Oberursel dargestellt.

Porträt Jutta Fietze

Das Wohnhilfswerk Oberursel dankt Jutta Fietze für ihre langjährige aktive Mitarbeit im Vorstand.

Wir ehren heute Jutta Fietze, eine Frau, die seit 34 Jahren Mitglied im Wohnhilfswerk Oberursel ist und auf 32 Jahre als Beisitzerin des Vorstands zurückblicken kann. Zur Vorstandswahl in 2020 tritt Frau Fietze alters- und gesundheitsbedingt nicht noch einmal an. Sie gibt den Staffelstab weiter. Das heißt aber nicht, dass Frau Fietze nicht mehr mit „im Boot“ ist. Nach längerer Krankheit und Reha-Aufenthalt hört sich Frau Fietze wie immer lebhaft und entschlossen an. Leider kann der Kontakt bedingt durch Corona nur telefonisch erfolgen. Eine persönliche Zusammenkunft wird auf jeden Fall nachgeholt – das ist fest versprochen!

Wer ist Jutta Fietze? Jutta Fietze ist 93 Jahre alt und lebt in Frankfurt. Sie hat einen schwer behinderten Sohn, Frank. Bereits in der Heinrich-Steul- Schule, (heute Anne-Frank-Schule), engagiert sich Frau Fietze im Elternbeirat als stellvertretende Vorsitzende. Des Weiteren hat sie einen Förderverein mit aufgebaut und diesen jahrelang erfolgreich geleitet.  Auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft für Frank nach Beendigung seiner Schulzeit nimmt sie an einer Magistratssitzung in Oberursel teil und wird auf das Alfred-Delp-Haus aufmerksam. Zu dieser Zeit lernt sie Dr. Norbert Dickopf, Ehrenvorsitzender der Geschwister-Jeckel-Stiftung, kennen und steckt ab diesem Zeitpunkt alle Leidenschaft und Energie in dieses Projekt. Mit viel Engagement, Freude und Empathie kümmert sie sich seitdem nicht nur um ihren Sohn Frank, sondern widmet sich um die Belange aller Bewohner*innen des Alfred-Delp-Hauses. Am meisten Spaß macht Jutta Fietze das Durchführen von Veranstaltungen (insbesondere Musikveranstaltungen), Ausflügen und Restaurantbesuchen. Besonders liebt sie ihre mit viel Herzblut organisierten sonntäglichen Kaffeetafeln, bei denen sich Eltern zu Gesprächen und zum Gedankenaustausch gern treffen. Für ihre Anstrengungen, Hingabe, Tatkraft, Entschlossenheit und unermüdlichen Einsatz für das Wohl aller Bewohner*innen des Alfred-Delp-Hauses wird sie am 3. August 2008 neben elf weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern mit dem Ehrenzeichen des Deutschen Caritasverbandes in Gold geehrt.

„Ohne das tatkräftige ehrenamtliche Engagement der vielen Mitglieder des Wohnhilfswerkes und der Geschwister-Jeckel-Stiftung, ohne den unermüdlichen Einsatz der Gremienmitglieder der beiden ‚Fördergruppen‘ würde das Alfred-Delp-Haus heute nicht existieren und so hervorragend dastehen!“ Mit diesen Worten würdigt Dr. Hejo Manderscheid, Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Limburg e.V., deren langjährige Tätigkeit auf dem Sommerfest im August 2008.

Frau Fietze hat nie den Mut verloren und ihre Hände in den Schoß gelegt. Auch nach dem schweren Schicksalsschlag, als vor 35 Jahren ihr großartiger Mann verstirbt und sie sich plötzlich allein um ihren Sohn kümmern muss, verzagt sie nicht.  Sie sucht und findet einen Ausgleich in ihrer aktiven Vereinsarbeit. „Alle waren und sind wie eine große Familie, das gibt Trost und Mut“ erklärt sie. Bis heute verbindet sie immer noch viel mit dem Wohnhilfswerk. Neben dem regelmäßigen Kontakt zu ihrem Sohn Frank bleibt ihr die Verbindung zum Vorstand des Wohnhilfswerks eine Herzenssache.

„Ohne Herrn Dr. Dickopf und Herrn van’t Hoofd wäre das Alfred-Delp-Haus nie zu dem Ort geworden, der er heute ist“, betont Jutta Fietze.

Als Meilenstein bezeichnet Jutta Fietze die Gründung der Geschwister-Jeckel-Stiftung, und sie ist stolz auf die Ehrungen, die ihr und dem Verein Dank und Anerkennung zollen.

Dankbar ist Jutta Fietze, dass sie einen wundervollen Ehemann hatte, mit dem sie sich nach der Geburt von Frank darüber einig war, ihrem Kind ein glückliches Leben zu schenken. „Das Alfred-Delp-Haus war und ist das Beste, was unserem Sohn passieren konnte und kann“, betont sie oft und gern. Ihre Wünsche sind, dass Frank und sie weiterhin gesund bleiben und in ihrer kleinen Welt glücklich sind und die Dinge tun können, die ihnen Spaß machen. „Angetrieben hat mich immer der Gedanke an eine Vision, einen Ort zu schaffen, wo unsere Kinder bis zum Lebensende glücklich sein können. Ich würde alles wieder genauso machen, wie ich es gemacht habe“, fügt sie resümierend hinzu.

Vielen herzlichen Dank, liebe Jutta Fietze, für die vielen Jahre Engagement und Herzblut für das Alfred-Delp-Haus, das Wohnhilfswerk und die Geschwister-Jeckel-Stiftung. Bleiben Sie, Ihr Sohn und Ihre Familie gesund und uns weiterhin von Herzen verbunden!

Johan van’t Hoofd, 1. Vorsitzender Wohnhilfswerk
Dr. Norbert Dickopf, Ehrenvorsitzender des Wohnhilfswerk und der Geschwister-Jeckel-Stiftung

                              Das Wohnhilfswerk – selbstverständlich im ADH mittendrin!

Zwei Zitate von langjährigen Mitstreitern über Frau Fietze:

„Frau Jutta Fietze gibt nie auf und der Erfolg gibt ihr Recht – Beharrlichkeit führt zum Ziel.
Vielen Dank liebe Frau Fietze.“
Johan van’t Hoofd, 1. Vorsitzender

„Unermüdlich trägt Frau Fietze Sorge und Mitverantwortung dafür, das Beste für unsere Bewohner zu erreichen. Immer kämpft sie für das Wohl der ihr so sehr am Herzen liegenden Menschen.“
Dr. Norbert Dickopf, Ehrenvorsitzender

Oberursel im Januar 2021/Sg
Quelle: Interview am 10. Januar, Dagmar Blank, Vorstandsmitglied

Alles Gute für 2021!

„Lasst uns gehen mit frischem Mute in das neue Jahr hinein!
Alt soll unsre Lieb und Treue, neu soll unsre Hoffnung sein.“
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Der Vorstand des Wohnhilfswerkes für behinderte Menschen e.V. wünscht allen Mitgliedern, Förderern und Unterstützern ein frohes und gesundes 2021!
Das WOHNHILFSWERK – selbstverständlich im ADH mittendrin!

Wir haben einen neuen Vorstand!

Per Briefwahl zum neuen Vorstand des Wohnhilfswerkes für behinderte Menschen e.V. (WHW) am 10. Dezember 2020

Optimistisch und mit äußerster Sorgfalt war die Jahresmitgliederversammlung und Vorstandswahl 2020 vorbereitet worden. Trotz sehr gutem Hygienekonzept durfte die für November geplante Veranstaltung aber nicht durchgeführt werden.
Der Rundbrief* vom Oktober 2020 des Vorsitzenden, Johan van’t Hoofd, an alle Mitglieder und Förderer gab einen umfassenden Überblick über die Ereignisse in 2020 und 2019. Der Tod unserer langjährigen aktiven Mitglieder Hans-Alfred Kindling und Hans Georg Winter wurde den Mitgliedern und Förderern nochmals schmerzlich in Erinnerung gebracht.
Über viel Erreichtes bei der finanziellen Unterstützung von Projekten wurden ebenso berichtet wie die Aktivitäten rund um das 40jährige Jubiläum des WHW in 2019. Und last but not least, gibt es trotz momentaner Beschränkungen ganz konkrete Ziele für die kommende Zeit.

Zu unserer Vorstandswahl: Kein Verzagen, Umplanung war angesagt!  Aus der regulären Wahlveranstaltung wurde umgehend eine Briefwahl vorbereitet und durchgeführt. Briefwahlunterlagen für 86 Mitglieder wurden zeitnah erstellt und verschickt.
Am 10. Dezember war es dann soweit. Die Neuwahl des Vorstandes des WHW fand im Alfred-Delp-Haus Oberursel statt. Der Vorsitzende, Johan van’t Hoofd war anwesend und federführend bei der Abwicklung der Briefwahl. Wahlleiter Wilfried Grunwald nahm unter Aufsicht des Ehrenvorsitzenden, Dr. med. Norbert Dickopf, die Öffnung der Briefe und die Auszählung vor.
Von den 86 verschickten Briefwahlunterlagen landete ein Rücklauf von 59 Briefen in einer großen Kassette. Auch Weihnachtsgrüße, verbunden mit einem Dank an den Vorstand, wurden beim Öffnen der Briefe erfreut zur Kenntnis genommen. Der „alte“ Vorstand bedankt sich bei den treuen Mitgliedern!

Folgendes Ergebnis kann hiermit vermeldet werden:
Der alte Vorstand ist entlastet worden. Alle Kandidaten zur Vorstandswahl wurden mit großer Mehrheit der abgegeben Stimmen gewählt.

Glückwunsch für den  neuen Vorstand des WHW:

1.Vorsitzender: Johan van’t Hoofd

2.Vorsitzender: Dr. med. Matthias Dickopf

Schatzmeisterin: Dagmar Blank

Schriftführerin: Elke Schorn

Beisitzerin: Dr. Gülsün Firat

Beisitzerin: Barbara Keiper

Spendenscheck für einen sozialen Zweck

500 EURO von der Bethmann Bank AG Frankfurt für das Alfred-Delp-Haus über deren Gründer- und Förderverein  Wohnhilfswerk für behinderte Menschen e. V.

Am 7. Dezember 2020 überreicht Herr Steffen Kitz, Stellvertretender Direktor der Bethmann Bank AG Frankfurt einen Spendenscheck über 500 EUR an das Wohnhilfswerk, vertreten durch den Vorsitzenden, Johan van’t Hoofd, und das Alfred-Delp-Haus, vertreten durch die Leiterin, Lena Tillmann. Die Freude war groß beim Vorsitzenden des WHW, Johan van’t Hoofd, als er die Nachricht von Herrn Kitz erhielt, dass das Alfred-Delp-Haus in diesem Jahr mit einer Spende von der seit 1712 existierenden Frankfurter Bank bedacht werden soll. Herr Kitz erläutert, wie es zur Auswahl des Spendenempfängers ADH gekommen ist.
Die Geschäftsleitung der Frankfurter Bank hat für das Jahr 2020 ein ganz neues Spendenkonzept entwickelt. Alle Mitarbeiter*innen in der Vermögensberatung der Niederlassungen erhalten ein Budget, über das sie verfügen und entscheiden dürfen. Die Verwendung soll objekt- bzw. projektbezogen sein sowie der Philosophie des Bankhauses entsprechen. Die Spende soll in der unmittelbaren Region eingesetzt werden und nach eigenen Wünschen vergeben werden. Herr Kitz wohnt in Oberursel und kennt das ADH und das WHW seit vielen Jahren persönlich. Lange Zeit wohnte er in direkter Nachbarschaft und hatte dadurch auch Kontakt zu dem einen oder anderen Bewohner. Gerade die diversen Feste im Jahresverlauf und wie sie gelebt und gefeiert werden, waren für ihn beeindruckend. Seine Zeit als Zivildienstleistender übte er in der Sozialstation Oberursel (Mobiler Sozialer Dienst) aus und hatte in dieser Zeit auch Kontakt zum ADH, als Herr Spadinger Geschäftsführer war. An diese Zeit erinnert er sich immer noch gern. Somit war es für ihn ein Herzenswunsch, das ADH in der Weihnachtszeit mit einer Spende zu unterstützen.

Die Überraschung ist gelungen! Gab es doch vom ADH erst kürzlich den Wunsch an den Förderverein für eine Kamera. Die Leiterin, Frau Lena Tillmann, möchte die Kamera nutzen, um Fotos für Berichte, Präsentationen, Publikationen, Veranstaltungen und Höhepunkte sowie Bewohner und Personal aktuell  festzuhalten. Die Arbeit mit qualitativ guten Fotos soll es stärker ermöglichen, den digitalen Herausforderungen gerade zur jetzigen Zeit der eingeschränkten Kontakte umfassend gerecht zu werden. Gleich im neuen Jahr soll mit einem „Newsletter“ begonnen werden, um die Kommunikation zwischen Personal, Bewohnern und Eltern aktiver zu gestalten.

Frau Tillmann bedankt sich herzlich für den großen Scheck von der Bethmann Bank. Herr Kitz freut sich im Namen der Bethmann Bank, das Alfred-Delp-Haus mit dem Kauf einer Kamera unterstützen zu können. Somit bekommt die Weihnachtssspende auch ein „Gesicht“, fügt er lächelnd hinzu.

Steffen Kitz, Johan van't Hoofd, Lena Tillmann (von links)

Rundbrief zur Mitgliederversammlung und Vorstandswahl 2020

Im Zusammenhang mit der Jahresmitgliederversammlung 2020 und der damit vorbereiteten Vorstandswahlen wurde vom Vorstand ein Rundbrief an alle Mitglieder sowie Freunde und Förderer des Wohnhilfswerks Oberursel verschickt. Die gegenwärtigen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gestatten leider keine Präsenzveranstaltung, sodass die anstehende Wahl per Briefwahl erfolgen wird. Der Rundbrief ist als PDF beigefügt:

Zurückgeblickt - Neues vom Wohnhilfswerk

Viele Monate sind seit dem Lockdown im März vergangen, in denen die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des ADH und des WHW lernen mussten, mit ganz neuen Herausforderungen und bisher unbekannten Einschränkungen umzugehen. Die Pandemie durch das Coronavirus SARS-CoV-2 hat allen Menschen sehr viel abverlangt. Es galt, Hygienekonzepte zu erstellen und umzusetzen. Diese besondere Situation erforderte eine hohe Flexibilität für alle Bewohner*innen und Beschäftigten. So wurde es notwendig, in anderen Häusern auszuhelfen. Das bedeutete für manche Mitarbeiter*innen, neue und zusätzliche Aufgaben zu übernehmen. Mehrbelastung kam auch auf einige Familien zu, die ihre Angehörigen über Monate zu Hause betreuen und versorgen mussten. Viele Familien waren getrennt und durften sich nicht besuchen.

An dieser Stelle gilt es, einen großen Dank an alle Mitstreiter*innen des ADH, an die Bewohner*innen und deren Familien auszusprechen.

Durch die strikte Einhaltung der Hygieneverordnungen haben wir es geschafft, dass wir bis zum heutigen Tag keine Infektionen bzw. Erkrankungen aus den Häusern vermelden müssen.
Aber dennoch haben wir einen schmerzlichen Verlust zu beklagen. Unser langjähriger engagierter und beliebter Mitstreiter des WHW, Herr Winter, ist an den Folgen des Corona-Virus im Mai dieses Jahres verstorben. Wir vermissen ihn! Der Nachruf steht auf unserer website.

Leider ist gegenwärtig noch nicht alles wie früher. Nach wie vor und ganz besonders im Herbst und Winter gilt es, diszipliniert zu sein und sich an die Maßnahmen zu halten. Von Vorteil für uns alle sind dabei die gesammelten Erfahrungen. Die Akzeptanz ist dadurch bei allen größer geworden. So lassen sich die notwendigen Regelungen leichter und effektiver umsetzen.

Zum Schluss möchten wir noch einiges Positives unserer Arbeit im WHW vermelden:

Eine wichtige Maßnahme im Frühjahr war die kurzfristige Bereitstellung von Mund- und Nasenmasken, da diese zu Beginn der Pandemie ein rarer Artikel waren. Dem WHW war es gelungen, 1000 Stück Schutzmasken aus China zu beschaffen und diese den Häusern kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Anlässlich des 40. Geburtstages erhielt das Wohnhilfswerk Oberursel von der Magiera-Stiftung eine Geldspende.

Wir können berichten, dass ein Teil dieser finanziellen Zuwendung für einen schon lang gehegten Wunsch des Jugend- und Bildungsbereiches eingesetzt wurde – eine Tischtennisplatte mit Zubehör.

Seit einigen Wochen steht die Tischtennisplatte allen Bewohner*innen und Jugendlichen aus dem Haus Königsegg und dem Jugend- und Bildungsbereich zur Verfügung.

Und „last but not least“ – „HURRA, DIE GDT ist wieder da“

Die "GDT" – die Gestaltung des Tages – ist wieder da!
Seit Beginn des Lockdown im Frühjahr dieses Jahres musste auch die „GDT“ schließen.
Diese Einrichtung auf dem Gelände des ADH hat für die Bewohner*innen eine lange Tradition und ist aus dem Tagesgeschehen nicht mehr wegzudenken. Der Aufenthalt in der „GDT“ ermöglicht den Bewohner*innen eine Struktur ihres Tagesablaufs.
Gemeinsames Frühstück, aktive Beschäftigungen finden in separaten Räumen außerhalb der Gruppen statt. Die Bewohner*innen, die in der Werkstatt arbeiten, kommen nach Arbeitsschluss in die "GDT" und lassen ihren Tag dort entspannt ausklingen. Das alles war viele Monate nicht möglich und wurde von den Bewohner*innen schmerzlich vermisst.
Seit 14 Tagen gibt es sie endlich wieder, die liebgewonnene „GDT“- HURRA!

Das WHW hat sich für 2020 viel vorgenommen. Zum Beispiel wollen wir verstärkt Mitglieder für eine Mitgliedschaft im WHW werben. Die Kontakte zu den Eltern der Bewohner sollen aktiviert werden.
Das bedeutet, wir werden Gespräche führen, Daten aktualisieren und unsere Präsenz erhöhen.
Wir möchten langjährige Mitstreiter*innen und Ehrenämtler*innen vorstellen und zu Wort kommen lassen. Wir werden bald darüber berichten!
Bis dahin bleiben Sie alle gesund!

 

Zum 12. Mal „Dodal Genial“ – die „HELAUPARTY“ des Alfred-Delp-Hauses Oberursel am 01.02.2020 in der „Burgwiesenhalle“ Bommersheim

Was für ein Jahresauftakt 2020! Zum 12. Mal feiert das Alfred-Delp-Haus ihre „HELAUPARTY“.
In der fröhlich geschmückten und voll besetzten „Burgwiesenhalle“ starten rund 500 Närrinnen und Narren in die Faschingssession 2020. Bewohner des ADH mit ihren Betreuern und Familien feiern ausgelassen mit Oberurseler Bürgern - und in diesem Jahr erstmalig mit Gästen des BCV.
Der Bommersheimer Carneval Verein 1987 e.V. feiert in diesem Karnevalsjahr 2019/2020 ihr 33-jähriges Jubiläum und stellt daher auch in diesem Jahr die Karnevalsprinzessin.

Zu Gast sind Mitglieder des WHW (Wohnhilfswerk) mit ihrem Vorsitzenden Johan van´t Hoof, der in dieser Session als Schirmherr des BCV fungiert. Der 2. Vorsitzende des BCV Benjamin Müller hat seine Tanzgarden mitgebracht, die in schmucken Kostümen perfekt ihre Tänze präsentieren. Eine gelungene Verbindung der Vereine! Als Ehrengäste werden begrüßt der Oberurseler Bürgermeister Hans-Georg Brum sowie Dr. Dr. Caspar Söling, Geschäftsführung des Sankt Vincenzstifts.

So bunt wie die Kostüme und die Stimmung sind die Auftritte und Darbietungen der Künstler aus dem ADH, vom BCV und aus der Region. Der traditionelle Einmarsch des Elferrates aus dem „Alfred-Delp-Haus“ wird in diesem Jahr zu zweimal Dreizehnerrat. Nach der Anmoderation von Eva Wick, Prinz „Glocke“ und Sitzungspräsident Michi sowie einem fröhlich einstimmenden Schlagerpotpourri durch Marleen hält es die Närrinnen und Narren nicht mehr auf den Stühlen.

Begrüßt wird die Oberurseler Prinzessin Vanessa I. mit ihrem Hofstaat, die eine Überraschung parat hat. „Wir möchten auf Geschenke und Sträuße verzichten und sammeln stattdessen für das Alfred-Delp-Haus. Diese Botschaft der Prinzessin erntet dafür einen Riesenapplaus. Zu Gast sind auch das Kinderprinzenpaar des BCV: Raphael I. und Tala I.

Dann geht es Schlag auf Schlag. Moderationen, Büttenredner, Jonglage, Tanz-, und Musikgruppen aus den eigenen Reihen des ADH wechseln sich mit Auftritten von Karnevalsgesellschaften aus der Region ab und bieten dem begeisterten Publikum hervorragende Auftritte in fantastischen Kostümen. Für die Choreographien der Gruppen aus dem ADH zeichnen engagierte Mitarbeiterinnen aus den eigenen Reihen verantwortlich. Nach jeder Darbietung werden als Dank an die Künstler die beliebten Faschingsorden mit dem „Dreifach-Helau“ oder der „Rakete“ überreicht. Die Kreativgruppe des ADH hat eigens zu diesem Zweck sage und schreibe 121 Orden gebastelt.
Das Publikum wird nicht müde zu singen, zu tanzen und zu schunkeln. Marleen bringt mit ihren Schlagern und „Gassenhauern“ wieder die Halle zum Beben. Und auch die alljährliche Riesen-Polonaise durch den Saal darf nicht fehlen. Mit „Tulpen aus Amsterdam“ und anderen „Ohrwürmern“ schlängeln sich die nicht müde werdenden Jecken durch die Reihen.
Eva Wick verabschiedet die glücklichen und zufriedenen Gäste mit der Ankündigung für ein Wiedersehen zur Helauparty 2021 verbunden mit dem Wunsch, hoffentlich viele der Künstler wieder begrüßen zu können.

Kommentare nach der Party:
„Eine tolle Idee die Zusammenarbeit mit dem BCV.“
„Was für coole Künstler und Gruppen!“
„So eine Mega-Stimmung - das muss ein Karnevalsverein erst einmal nachmachen!“
„Wir sind begeistert. Es gibt kaum noch eine Steigerung.“
„Perfekter Ablauf – voll auf den Punkt!“
„Wir freuen uns schon auf die Helau-Party im nächsten Jahr.“

Die Programm- und Helfer*innen-Übersichten sind als PDF beigefügt.

„Alle Jahre wieder...“ - Krippenspiel im Alfred-Delp-Haus am 21. Dezember 2019

Vor 20 Jahren hatte Pfarrer Ralf Fettback (Pfarrer i. R. der Kreuzkirchengemeinde in Oberursel Bommersheim) erstmalig das Krippenspiel der Kreuzkirchengemeinde im Alfred-Delp-Haus aufgeführt. Seitdem steht die Aufführung des Krippenspiels im ADH vor den Bewohnern und Gästen fest im vorweihnachtlichen Programm. Pfarrerin Adam-Mikosek hat diese Tradition fortgesetzt; in diesem Jahr mit Unterstützung von Gesine Walz und Christiane Hüffner. Es ist für die Bewohner, die Kinder und deren Eltern ein ganz besonderes Erlebnis.
So auch in diesem Jahr. Kurz vor Weihnachten, am 21. Dezember, führten Kinder der Kreuzkirchengemeinde im ADH das Krippenspiel auf unter dem Titel „Was hat der Esel nur gedacht“ mit musikalischer Begleitung (Klavier, Klarinette).

Diese Aufführung ist zugleich die Generalprobe für die Gruppe, die dann am Heiligen Abend das Stück in der Kreuzkirche Bommersheim aufführt.  Nach dem gelungenen Auftritt und großem Applaus singen die Kinder gemeinsam mit den Bewohnern, Eltern und Gästen das Weihnachtslied „In der Weihnachtsbäckerei“, begleitet von Lydia Simon am Klavier. Zum Schluss bekommen alle Kinder ein süßes Dankeschön vom ADH überreicht.